Sonntag, 3. Dezember 2017

Gedanken zum lesen :-)

Schlagt mich, aber ich bin schon immer ein Fan der Conan Geschichten von Robert. E. Howard gewesen :-). Besonders eindrücklich ist mir eine Kurzgeschichte in Erinnerung geblieben. „Am schwarzen Fluss“ heißt sie. Ursprünglich wohl als Western konzipiert der im Grenzland und zur Zeit der Indianer- und Unabhängigkeitskriege spielt, hat der Viel- Schreiber Howard sie in eine Fantasy Geschichte umgeschrieben.


Ich mag epische und auch heroische Storys. In dieser geht es um Siedler, die es vor kriegerischen Pikten in Sicherheit zu bringen gilt. Ähnlich wie in „The Last Mohican“, und zur Zeit der Kolonialkrieger der Briten und Franzosen waren es die Siedler die um Verfolgung und Drangsalierung zu entkommen in den Randgebieten siedelten. Oft zu einem hohen Preis. Sie wurden bei Auseinandersetzungen meist zuerst angegriffen.  Die Geschichten von James Fenimore Cooper sowie deren Verfilmungen auch von Karl May, fand ich als Kind schon immer sehr spannend.

So auch die erwähnte Conan Story und dessen imaginäres Hyborisches Zeitalter, in der auch ein Krieger mit seinem Hund eine Rolle spielt. Ich muss sagen, das „Am schwarzen Fluss“ eine der besten Geschichten von Howard ist die ich je gelesen habe.

Natürlich ist das immer subjektiv. Jedenfalls ist die Handlung so intensiv geschildert, dass es im Kopf hängenblieb. Zumindest bei mir. Etwas traurig war ich schon als der Krieger und Hund in der Story den Opfertod starben um den Rückzug der Siedler zu decken.
Warum ich das schreibe?

In den 80ern kam ja auch der Conan Film mit Schwarzenegger heraus. Ein Film den ich bis auf den Hauptdarsteller immer mochte und noch immer mag. Ich liebe die Bilder, die Story, die Music, die raffinierten und sehr kreativen Sets dieser Laurentis Produktionen. Den Darsteller von Conan blende ich irgendwie aus, nicht die Figur an sich.  

Nun ist Conan sowohl im schriftstellerischen wie auch in der Verfilmung nicht gerade hoch Literarisches. Mich jedoch haben die Geschichten und auch der Film und seine Music (die jetzt gerade einmal mehr läuft) immer wieder inspiriert und tun es auch heute noch.
Natürlich gibt es da auch noch andere zauberhafte Werke, wie die von Tolkien, Akers, Foster und so vielen anderen mehr. Hin und wieder werde ich mal, das ein oder andere rauspicken und etwas darüber schreiben. Muss ja nicht immer der Mainstream sein, der einen „zu“ gefallen hat. Schon gar nicht der immer politisch korrekte.

Howard war immer einer jener Schriftsteller, die mich zu begeistern vermochte. Wie auch Heinlein, oder andere die ich oben erwähnte. Deutsche Autoren waren z.B. Kneifel, K.H.Scheer dessen militärische Art zu schreiben ich immer mochte. Die heutige SF ist bis auf wenige Autoren ja doch etwas Moralin gesäuert. Das macht beim Lesen (mir zumindest) nicht wirklichen Spaß, ist aber wohl bei vielen SF Autoren hier bei uns der Fall. Besonders die, sorry hochnäsigen Fandomschreiberlinge, die sich ja gerade im SF Sektor für übermäßig begabt halten und dabei doch nur Preise untereinander verleihen. Die haben immer noch nicht bemerkt, dass sie längst zum Aussterben verurteilt sind und feiern lieber sich selbst (in virtuellen und sterbenden Welten) anstatt sich um Nachwuchs zu kümmern. Der treibt sich derweil woanders rum, und lässt das SF Fandom zu recht links liegen ;-).

Aber gut, eh nicht mein Fall, bis eine handvoll positive Beispiele in die ich hin und wieder mal rein schmökere.


Was habt ihr für Geschichten, die euch inspirieren? Diese Frage hier im Blog ist eh rethorisch. Wird zwar gelesen, aber Rückmeldungen gibt es eher in FB ;-).