Sonntag, 26. November 2017

Moin Wörldt :-)

Moin ihr Lieben :-). Lou hat mich gerade ganz lieb aus dem Bett gescheucht. So nach dem Motto….Herrchen stehe auf, und mach das Frühstück. Mach ich doch. Autsch…..Rücken macht es immer noch schwer, aber es ist etwas besser geworden. Erstmal fliegt Schweinchen ein wenig und es wird durch die Bude getobt. Der Herr Wüterich macht kräftig mit. Da vergisst man doch glatt den Schmerz.


So, das Frühstück für die kurzen ist serviert. Ich steh an der Coffein- Prötschelarbeit, die einer konstruktiven Zusammenarbeit nicht abgeneigt zu sein scheint und begebe mich mit meinem Becher des herrlichen Morgengesöffs an die Tastatur. Langsam und bedächtig um dem blöden Ziehen, Reißen und Stechen im Rücken keinen Grund zu geben erneut aufzuflammen.  Aber er ist noch da, der Schmerz und macht sich bei jeder unbedachten Bewegung bemerkbar. Kacke denkt sich der Magicus, und versucht mal ein paar Zeilen in die Tastatur zu kloppen.

Wünsche euch einen schönen Sonntag ihr Lieben.

Gestern habe ich einen guten Artikel bzw. Sendung zum Thema Depression gelesen. Ein Beitrag in der Sendung 37 Grad vom ZDF. War richtig gut, und näherte sich dem Thema behutsam. Auch eine Bloggerin, die darüber schreibt kommt vor. Finde ich gut, dass das Thema etwas mehr in den Focus kommt. Immerhin leiden an dieser Scheiß Krankheit gut 4 Millionen Menschen in der Republik.

Wenn man mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch kommt lernt man auch Menschen kennen, die mit dem Thema zu tun haben. Ein Hund ist da eine unglaublich wertvolle Stütze. So ein Tier gibt einem unglaublich viel.

Heute ist ja Totensonntag. Es ist nun gut 3 Jahre her, dass mein Vater verstarb. 
Ich leide immer noch darunter, das ich nicht vor seinem Tod noch mit ihm gesprochen habe, da ich zu dieser Zeit in dem Mist Callcenter Job war.  Einen Anruf immer vor mir hergeschoben habe. Hin und wieder tauchen diese negativen Gefühle auf. Er litt an Krebs und war mitten in einer Chemo, als ein Herzinfarkt seinen Tod verursachte.

Seufz. Kann es leider nicht ändern, nicht ändern nicht mehr mit ihm gesprochen zu haben. Aber es wird einem deutlich wie schnell es zu Ende sein kann. Ich persönlich habe für mich den Entschluss gefasst sollte ich Krebs bekommen keine Chemo machen zu lassen. Keine Ahnung ob ich das auch durchhalte, wenn es wirklich soweit kommen sollte, aber der Zustand meines Vaters bedingt durch die Chemo ist mir gut in Erinnerung. Sich weitere Lebenszeit durch die Qual einer Vergiftung zu erkaufen, ich weiß nicht ob es das wert wäre.

Gerade fährt wieder ein stechender Schmerz durch meinen Rücken. Scheiße tut das weh. Schulter, Arm und Knie folgen wie auf Kommando. Der Rückenschmerz, hat da geradezu eine gewisse belebende Frische. Im Gegensatz zu dem dumpfen dauer Schmerz in Schulter und Gelenken, der mich oft nicht schlafen lässt.

Wenn ich dann mit Lou und Max unterwegs bin lässt es mich den Schmerz vergessen. Er taucht ab, wenn ich mit den kurzen spiele, und unterwegs bin. Nicht ganz, aber er drängt sich nicht so permanent ins Bewusstsein. Jeder leidet anders unter Schmerz, auch so eine Feststellung. Wenn ich davon erzähle ist es schwer klar zu machen, dass es wie die Depression auch immer mit der ganz eigenen Lage und Widerstandskraft auch sozialer Situation zu tun hat wie man mit Seelen und anderem Schmerz umgeht. Ob man sich darin verliert oder nicht.

Man das positive noch sehen kann. Noch kann ich das und Lou, Max und meine Haltung zur Kreativität und meinem eigenen Leben verhindern ein abrutschen. Vielen anderen geht es in dieser Beziehung schlechter. Ich schreibe über meine Depression, was es auch erträglicher macht.

In diesem Sinne. Wir lesen uns :-).