Mittwoch, 29. November 2017

Moin Welt ;-)


Moin ihr Lieben ;-). Wir hieven und mal vom Lager. Heute fällt es mir etwa schwerer als sonst in die Pötte zu kommen. Der Rücken und das übliche zwackt wieder. Die Grübeleien versauen einem die Nacht. Vielleicht kennt das ja der ein oder andere von euch. Seufz, naja, nicht verzagen. Der kleine Lord und der Herr Wüterich sind auch schon wach und bekommen erstmal Fresschen.


Meine kleine Kaffeeprötschel Einheit bereitet mir derweil wie immer das morgendliche Heißgetränk. Ich schlendere zum Schreibtisch und zur Tastatur. Shit Rücken. Also ehrlich, wer das Teil erfunden hat sollte sich was schämen. Was haben wir uns mit dem aufrechten Gang da bloß eingefangen. Scheiß Evolution ;-).

Habt einen schönen Odinstag ihr lieben ;-). Muss mal wieder ein paar Kerzen zum Wohle des alten Wanderers entzünden. Geschrieben und getan. Mein kleiner Altar ;-). Kaum habe ich es gemacht höre ich eine Amsel draußen zwitschern, schönes Zeichen. Die Natur versinkt ja so langsam in ihren Kälteschlaf, ich freu mich und auf ihr Erwachen in ein paar Monaten. Dennoch ist sie noch emsig. Das gibt mir so viel, auch wenn ich spazieren gehe und macht mir so vieles erträglicher.

Heute ist der „Giving Tuesday“, dabei dreht sich alles darum etwas zu geben und so etwas Gutes zu tun. Das finde ich schön. Etwas zu geben, selbst wenn man wenig hat ist vermutlich eine reiche Gabe. Ich glaube, dass eher jene geben, die ohnehin wenig haben. In unserer heutigen Gesellschaft ist es für viele schwierig geworden. Ich gebe gerne, soweit es mir möglich ist.

Vor ein paar Tagen habe ich einer befreundeten Hexe, eine meiner Glaskugeln geschenkt. Ich brauche die ja um zu knipsen. Nach einer ‚Weile sind die etwas vermackt und ich hätte sie sowieso irgendwann entsorgt. Meine Güte, hat sie sich gefreut.  Nur eine Kleinigkeit, die eines Menschen Herz erfreut. Sie hat selbst sehr wenig, weil sie in einer zu großen Wohnung wohnt, sucht selbst verzweifelt Arbeit und findet wie ich nichts. Eine Krux in dieser für so viele dunklen Zeit, in der man in diesem Land die eigenen Armen zugunsten völlig Fremder im Stich lässt.

Nicht das wir uns missverstehen. Auch da sollte man helfen. Aber an erster Stelle müssen/sollten m.E. die eigenen Leute stehen. Dann andere. Ist zumindest meine Auffassung der Situation. Eine solche Haltung würde auch seitens der Politik vieles Entspannen. Eine erkennbare Haltung den Menschen zu helfen denen es hier schlecht geht, und das sind sehr viele geworden in den letzten Jahren. Sie verschwinden aus dem Focus, still und leise.

Die Abschaffung besser der Versuch des Sozialtickets hat dies ja nur zu deutlich gezeigt. Man muss sich das mal zu Gemüte führen. Das ersparte Geld sollte in den Straßenbau fließen, 3 Kilometer mehr an Autobahn hätte das ausgemacht. Auf Kosten der Mobilität der Ärmsten. Politik ist so erbärmlich. Zu einem Lobbyisten Apparat verkommen wie der Skandal um Glyphosat auch zeigt.


Wenn es in einem Staat nicht mehr gerecht zugeht fängt es an zu brodeln. Auch das zeigt sich wieder einmal. Der Angriff auf den Bürgermeister zeigt -medieal m.E. völlig übertrieben-  auch dies wieder, wie viel Verzweiflung versteckt unter uns dahinlebt. So ein Angriff ist sicher zu verurteilen. Aber auch hier frage ich mich. Wo bleibt der mediale Aufschrei, wenn Zuwanderer vergewaltigen, stehlen und töten?

Als dieser eine Schriftsteller bei einer Preisverleihung meinte, dass Politiker ja so hehre sind, weil sie in ihrem Job Gefährdungen ausgesetzt sind musste ich erstmal durchatmen. Was ist mit all den Menschen die von den Verhältnissen immer unsicherer werdenden Straßen und Viertel bedroht sind? Die in unsicheren Ghettos leben müssen, die von Gangs, Drogenhandel und Prostitution beherrscht werden, weil sie aus ihren zu teuren Wohnungen verdrängt werden.

Klar. Von unseren gut betuchten Polit Heinis ist da keiner betroffen. Die Leben ja auch in der Regel nicht in solchen Gegenden. Gewalt ist egal ob von rechts, links oder Zuwanderern die ja gerne immer wieder unter den Teppich gekehrt wird immer schlecht.

Aber es zeigt auch den Zustand einer Gesellschaft unter deren dünner zivilisatorischer Decke es zunehmend brodelt, wenn es immer ungerechter zugeht. Es wäre an der Zeit das Politik reagiert, Bezahlbaren Wohnraum schafft. Für gerechte Entlohnung und würdige Arbeit sorgt. Für jene die nicht mehr können ein würdiges Auskommen schafft.

Aber je mehr die so genannte Elite sich von unten abkoppelt, desto schwieriger wird es werden.

Ein nachdenklicher Fenrir.