Zeichnungen

Das Zeichnen ist eine liebevolle Angewohnheit geworden, ich mache das nun shon so lange. Meist höre ich dabei leise Musik. Irgendwie ist das eine Art des Tagebuch Schreibens für mich geworden. Momentan bekomme ich von einigen Seiten zu höre wieder mehr zu zeichnen. Weiß nicht ob mir das gelingen wird. Dazu muss ich hier etwas umrangieren um Platz für meine alte zeichenplatte zu schaffen. Die muss irgendwie auf einen Schreibtisch ans Fenster.

Die Haptik des Zeichnens fehlt mir auch ein wenig. Das Kratzen der Stifte und Tusche- Feder auf dem Papier. Zeichnet eigentlich einer von euch noch mit Tusche und Feder? Ich hatte mir als ich noch viel mit Bunstiften gearbeitet habe -Polychromos und Aquarellstifte- sogar einen kleinen Besen aus Ziegenhaar um das Blatt sauber zu halten ;-). Auch zeichne ich lieber schnell.

Die Geduld für die ich einige in den FB Gruppen echt bewundere, werde ich nur sehr schwer aufbringen. Aber wer weiß, mal schauen. Was ich jedoch, also „Ich“ nicht mag ist nach Vorgabe zu zeichnen. Mochte ich noch nie wirklich, selbst die Auftragsarbeiten als Airbrusher vor zig Jahren nicht. Ich finde, das engt einen als Künstler ziemlich ein. Viel lieber arbeite ich frei und ohne Vorgaben. Macht es nicht einfacher. Meine Cartoon Figuren konnten sich aber so entwickeln. Zurzeit habe ich noch ein paar Tassen in Arbeit. Poste ich die Tage mal.    

Letztens war ich mal wieder mit jemandem in einem Kunstbedarfsladen. Shit, dass man da nicht einfach mal den Wagen vollmachen kann.  Mir fehlt es schlicht an Material zum Arbeiten. Fängt schon mit gutem Papier an. Überhaupt Papier. Ich mag schweres mit etwas rauerer Oberfläche. Die Kladden, die ich nutzen habe da genau das richtige. Die Tusche zieht schnell ein. Schwieriger ist es bei glattem Papier, da besteht immer die Gefahr das etwas verwischt.
Aber das ist alles nur Beiwerk. Wichtig ist es im Zeichnen aufgehen zu können. Das tun selbst zu schätzen, und den nutzen für „Sich“ daraus zu ziehen. Dann entwickelt man sich auch weiter. Der Grund warum ich vom Zeichnen, über Airbrush zum PC gekommen bin ist der, dass ich effektiver am PC arbeiten kann. Es gibt halt eine Vielzahl an Möglichkeiten um Bilder aufzuwerten. Letztlich eben auch 3D um unterschiedliche Varianten erarbeiten zu können.


Aber ich komme immer wieder zurück zum händischen Arbeiten. Es ist wie das Klacken einer DSLR. Einmal gehört und Feuer gefangen kommt man nicht mehr los davon. Eine Art positiver Sucht, die einen auch bestärkt. Und das ist doch was Schönes. Auch wenn es einem gelingt diese kreative Sucht weiter zu geben.  

Bilder in Groß? Dann drauf klicken :-).