Freitag, 19. Mai 2017

Nachdenkliches :-)


Irgendwie fühlt man sich als Wähler ja meist nach einer Wahl, in der man sowieso im Trüben fischt, weil nach der Wahl sowieso immer alles anders ist- gerädert.

Nicht, dass ich einer Partei oder deren Modus Operandi je voll vertrauen werde. Dazu ist deren Gewäsch mir zu abstrus, und schon lange soweit vom Wähler weg wie es nur geht. Die einen sprechen vom Proletariat das sich vereinigen soll, also in der Sprache des beginnenden letzten Jahrhunderts. Die anderen reagieren hilflos und wirken überanstrengt.
Die beiden großen Parteien unterscheiden sich nicht mehr wesentlich voneinander. Die Grünen haben sich mit ihrem „beständigen“ Verrat an eigenen Idealen obsolet gemacht.

Es wird also schwierig. Auch die AFD wird sich weiter in die Mitte bewegen. Schon alleine deswegen, weil man irgendwann mitbestimmen will. Noch geht das weder mit den Schmuddelkindern von rechts, noch mit denen inzwischen sauberer gewordenen von Links. Dazu klebt noch zu viel politischer Moder an beiden.
Ich habe mich schon seit frühester Jugend immer für Politik interessiert. Wenn ich so zurückdenke waren die Politiker in den 80ern, näher am Bürger. Heute sind sie blasse gierige Schatten, die Politik nach Belieben und m.E. meist im eigenen Interesse und nicht dem des Bürgers machen.
Es wird schwieriger auch in NRW. Denn es läuft ja auf eine Schwarz gelbe Koalition hinaus. Für die Menschen am unteren Ende der sozialen Leiter wird dies nicht viel Positives bedeuten.

Vielleicht wird ja nun endlich konsequenter abgeschoben. Das neue Asylgesetz sollte da einen Beitrag zu leisten. Auch eine Reaktion, die viel zu spät kommt. Aber auch hier zeigen sich Konflikte. Es ist so ziemlich das einzige Gesetz oder Regung der etablierten zu dem sagen würde, daß es korrekt ist.

Ob sich etwas für den „einfachen“ Bürger tut? Keine Ahnung. Ich fürchte eher nicht. Solange man es nicht wirklich schafft auch die an die Urnen zu holen, die eben diese Politik angeht wird das schwierig werden.
Aber vor nach der Wahl ist auch immer vor der Wahl, wie es so schön heißt. Im September kann das alles schon wieder ganz anders aussehen :-). Um ehrlich zu sein, hoffe ich das die Sozen und Grün eine erneute Klatsche bekommen.
Nicht weil ich die anderen so toll finde. Sondern einfach deshalb, damit sich diese so modrig gewordenen Parteien endlich von Agendalasten trennen und in der Opposition zu einer vernünftigeren Rolle finden. Einer, der wieder einer Politik für Menschen entspricht und nicht beliebig wirkt, weil sie sich vom Konservatismus nicht mehr unterscheidet.