Mittwoch, 17. Mai 2017

Knochiges ;-)



Das werden mal die Runen des altnordischen Futharks als Runenknochen, Elemente oder wie man immer auch dazu sagen mag. Alles fängt mit der Vorarbeit von Lou dem Master des Knochennagens an :-). Der Sir nagt die schön sauber ab, naja fast sauber.
Ich fräs die Knochen dann auseinander, was recht staubig ist. Mit Wasser als Kühlung geht es aber, wenn man von dem Lärm den ich auf dem Balkon veranstalte mal absieht :-). Bräuchte echt ne Werkstatt, oder einen Raum in dem ich ungestört lärmen kann :-).

Naja, jedenfall werden die Runenknochen so etwa 2 Euro breit. Höher lasse ich sie etwas, sonst wirken sie nicht. Jetzt geht aber die Feinarbeit los. Noch etwas dünner schleifen. Das eingravieren der Runen kommt ganz zum Schluss.
Ich bleiche die Knochen ganz bewußt nicht. So erhalten sie eine gewisse Patina. Hab ich auch erst festgestellt nachdem ich eine Weile damit gearbeitet habe. Wenn man sie abkocht, und bleicht ist die Konsistenz nicht mehr die gleiche. Das Material wird spröder und bricht leichter. So bleibt es deutlich stabiler. Ist aber jedesmal ne Überraschung wie die Amulette stäter aussehen. Halt, mit Stein und Holz das älteste Naturmaterial, das der Mensch kennt.