Mittwoch, 15. Februar 2017

Erinnerungen :-)

Es ist jetzt schon gut 20 Jahre her. Eher sogar etwas länger. Mich interessierte zu dieser Zeit als Airbrusher, brennend das Thema 3D. Seit dem Film „The Last Starfigher“ und verschiedenen Dokumentationen zu 3D Animationen und Bildern brannte ich darauf auch damit zu Arbeiten. Eines der frühen Programme namens Reflections, damals noch für den Amiga brachten mich nicht wirklich weiter.

Bis ich eines Tages, ich hatte schon den ersten PC- Pentibumm mit sagenhaften 90 Hertz (Mega? Keine Ahnung :-), über einen befreundeten Künstler und Mentor mit dem ich viel zusammengearbeitet habe an ein Programm geriet.
Es hieß Bryce. Damals war es noch die zweite Version. Es folgte die dritte in der nun auch Bewegung animiert werden konnte. Kurz, das Prog machte einfach Spaß. Es war recht intuitiv. Einzig etwas nervig die langen Renderzeiten. Was mich aber nicht davon abhielt den Rechner Keulen zu lassen. Und da konnte es schon mal eine Woche dauern bis eine Animation fertig war.
Aber mir ging es in der Hauptsache um Bilder. Lange bevor ich mit Cinema 4D und Maya in Berührung kam bot Bryce daher eine Möglichkeit jene Bilder im Kopf künstlerische Wirklichkeit in der Welt werden zu lassen.

Das Arbeiten mit 3D Progs ist für mich schon lange zur Gewöhnung geworden. Ob nun Blender oder andere.  Animation interessiert mich hier nicht so sehr. Wohl aber die Kombination von Fraktalen mit anderen illustrativen 3D Elementen. Hier liegt mein Schwerpunkt eindeutig auf dem Phantastischen Bereich, der mich als SciFi und Fantasy Fan immer sehr beflügelt hat.

Heute blicke ich etwas wehmütig auf meine Bryce Zeit zurück. Und hin und wieder benutze ich das Programm auch noch. Einfach, weil es keinen anderen Landschaftsgenerator wie dieses Prog gibt. Man kann nicht nur Landschaften damit generieren, sondern durchaus mehr. 
Leider ist Modelln damit nicht möglich. Aber es bieten sich viele andere Einsatzmöglichkeiten. Man kann mit Bryce sehr schön spielen und kommt schnell zu Ergebnissen :-).