Sonntag, 1. Januar 2017

Ein kleiner Rückblick :-)



Man guckt ja dann zwangsläufig zurück auf das letzte Jahr. Wenn man älter wird wohl etwas wehmütig, denn man merkt wie schnell die Zeit verrinnt. Es war ein gutes letztes Jahr, mit einigen Schikanen, die ich dann aber gut überwunden habe.



Letztlich begann es gut. Ich bin auf den Hund gekommen. Ayla war da zunächst da. Die kurze hat mich echt gefangen, auch wenn es ein nicht so wirklich einfaches Tier ist. Sehr angstbesetzt, aber auf ihre Art mutig und treu. Leider sehe ich sie ja nicht mehr, was ich bedaure. Aber es lässt sich nun einmal nicht ändern, so ist das Leben wohl.

Im März begann ich eine Maßnahme, die mich sehr interessiert hat. Ich konnte das ganze Jahr wieder mal mit Holz arbeiten. Auch wenn ich nicht „der“ Handwerker unter den Himmeln bin hat es doch Spaß gemacht. Konnte ich doch einige Projekte verwirklichen die mich interessierten.
Darunter meine Altar Truhe, die mir ganz gut gelungen ist. Noch dazu aus meinem Lieblingsholz Esche. Es ist dann schon spannend zu sehen wie aus einer Bohle ein Möbel entsteht. Von Anfang an. Es entstanden noch weitere Kästchen, einige gedacht als Humidor (für meine Zigarren, so ich mir den mal wieder welche leisten kann), andere aus purem Spaß heraus. Für den zahlreichen Kleinkram den ich in sonstigen Pappcartons untergebracht habe.






Die Maßnahme geht noch zwei Monate. Und momentan baue ich mir einige kleinere Schränke fürs Bad. Die Kästchen mache ich natürlich zwischendurch noch. Für meine Amulette, sind sie hervorragende Aufbewahrungsboxen. Ach ja, die Amulette aus Knochen. Auch etwas das mir ans Herz gewachsen ist. Leider fehlen mir hier die Räumlichkeiten um herumstauben zu können. Bringt diese Arbeit leider mit sich. So muss ich erstmal aufs Bad ausweichen, wenn es wärmer wird dann auf den Balkon.

Immerhin konnte ich für mich feststellen, dass es noch möglich ist trotz der starken Schmerzen zumindest halbtags arbeiten zu können. Indes, eine Arbeit ist nach wie vor nicht in Sicht und mit 54 Jahren schwinden da denn die Chancen doch immer mehr.

Nach wie vor fotografiere ich viel. Und seitdem Lou in mein Leben getreten ist bin ich sehr viel draußen. Der kurze bringt Bewegung und Struktur in mein Leben. Ein sensibles und liebes Tier, das die Seele zu berühren vermag.

Das neue Jahr wartet mit neuen Herausforderungen, die bewältigt werden wollen. Trotz aller Unbill (ausgenutzt und benutzt zu werden ist eine Erfahrung die nicht gerade aufbauend ist), den stetigen Schmerzen und aufflammenden depressiven Attacken aufs Gemüt war es doch ein insgesamt gutes Jahr.

Das stetige Klagen der Gutmenschen über eine sich vermeintlich zum politisch schlechten verändernde Gesellschaft kann ich echt nicht mehr hören. In diesem Jahr wird gewählt und die bürgerlichen Parteien wohl ihre „sehr nötige“ Quittung erhalten.
Wenn ich von Leuten höre, die draußen am Stadtrand leben und mir erzählen wie toll die „kulturelle Bereicherung!“ ist die uns im letzten Jahr ereilt hat ist, kriege ich echt das Kotzen. Ich bin leider, weil ich mir keine andere Wohnung leisten kann mitten drin in dieser von mir persönlich überwiegend als „ätzend“ empfundenen Multikulti Mist den uns Mami Merkel eingebrockt hat.
Wenn einem dann „Gut“ Menschen erklären wollen wie toll das doch ist kriege ich schon nicht nur leise Zweifel. Ich musste hier mehrfach erleben wie aggressive Libanesen und andere Araber und Ethnien Menschen beleidigt und bedroht haben. Ich erlebe oft, dass unserer Kultur hier mit Ablehnung und Hass begegnet wird. Und das soll so toll sein?


Aber genug davon. Was aus unkontrollierter Zuwanderung wird, haben wir im letzten Jahr zur Genüge erfahren müssen, könnte man meinen. Berlin wird leider m.E. nicht der Schluss gewesen sein. Der politische Islam und seine Verbände gewinnen hier immer mehr an Raum. Das wird nicht ohne Folgen für uns alle bleiben, könnte man vermuten.

Dennoch sehe ich es auch wenn ich dabei manchmal unter die Decke gehe, eher gelassen. Es ist wie es ist. Das spannende wird sein wie sehr sich die politische Landschaft verändern wird. Zum besseren vermutlich nicht, wenn man sich den derzeitigen Zustand der Parteien so ansieht. Parteien wie Politiker, die den Kontakt vor allem zu den einfachen Menschen längst verloren haben. Die völlig fremden Hilfe, großzügige Hilfe angedeihen lassen, und die eigenen Armen mit Almosen abspeisen und im Stich lassen. Die herumtönen, wie wichtig Integration von Fremden in den Arbeitsmarkt sei. Und gleichzeitig es nicht schaffen hier lebende Menschen zu vernünftigen Konditionen in Arbeit zu bringen. In eine Arbeit von der man auch Leben kann. Die Zahl der von Armut betroffenen wächst.

Vielleicht wäre das mal ein Punkt für „Gutmenschen“ um tätig zu werden. Aber diese Menschen wissen in der Regel nicht wie mühsam sich in diesm Land manche mit geringer Rente, Hartz IV oder wenig Einkünften am Leben halten müssen. Denn sie sind ja nicht betroffen! Wohlfeil dabei, über andere Urteilen, über Leben die man nicht kennt, gar nicht im Blendrahmen der rosaroten Gutmensch Eigenutzbrille sehen will. Ja so ist es wohl. Nicht sehen will!

Also schauen wir mal wie das nächste Jahr wird. Ich selbst bin wohl konservativer geworden. Nicht politisch rechts, aber links auch nicht mehr. Wenn man so will die Mitte. Mal schauen wo ich mein Kreuz machen werde im kommenden Wahljahr.

Allen meinen Lesen wünsche ich eine schönes neues und inspiratives Jahr. Lebt es!