Freitag, 16. Dezember 2016

Im Kino :-)

Man geht ja immer mit bestimmten Erwartungen an einen Film ins Kino. Roque One ist einer dieser Filme. Und ich muss schon sagen, dass der Streifen es geschafft hat mich mächtig zu begeistern. Die Geschichte ist etwas düsterer als im hellen Licht der stets strahlenden Jedi in anderen Star Wars Filmen.

Es sind gebrochene, keine edlen Helden. Figuren die im Freiheitskampf gegen das fiese Imperium auch mal Methoden anwenden die eher zweifelhafter Natur sind. Dem Film tut es keinen Abbruch, macht sogar die etwas dünne Story vergessen.
Roque One ist schon ein Kriegsfilm. Etwas im Schongang zumindest was diese Kinoversion angeht, aber bis auf ein paar etwas nervige Quatschszenen durchgängig actionreich. Einen Roboter mit trockenem Humor gibt es ebenso, wie zahlreiche Anspielungen auf die vergangenen Star Wars Streifen. Wenn man darauf achtgibt sieht man sie.

Bin durchaus gespannt darauf ob es noch eine Erwachsenen Fassung geben wird. Bei den umfangreichen Nachdrehs könnte es eine Möglichkeit geben. Das Fan Herz hofft.
Aber schön, dass Erwartungen erfüllt werden. Bei der CGI Darstellung von Groß Moff Tarkin, damals gespielt von Peter Cushing   kann man den Stand der heutigen Computergrafik bewundern. Ebenso wie der Kurzauftritt von Leia ist das nahezu perfekt gelungen. Hier ist CGI so eingebunden, das es sinnvoll ist.
Die Kampf Szenen sind auf der Höhe der Zeit, wie auch die Sets. Ein Manko sind jedoch die mir zu „sauberen“ Kostüme. Die sehen –finde ich- etwas billig aus. Da hätte mehr drin sein können. Sonst bin ich wie auch mit der Darstellerleistung sehr zufrieden.
Man merkt, dass in diesem Film kreative Kräfte wurschteln durften. Das sieht man dem Budget auch wirklich an.
Abschließend. Roque One lohnt sich in jedem Fall.