Donnerstag, 4. August 2016

Gedanken :-)

Wenn ich draußen bin und knipse. Mit dem Rad unterwegs bin, dann ergeben sich oft kleine Momente des Zufriedenseins und Glücks. Nennt man neudeutsch wohl Achtsamkeit. Eben diese hat ihren sehr nützlichen Wert in der Hektik des Alltagslebens.

Wenn ich morgens auf dem Weg zur „Arbeit“ an Mohnblumen vorbeikomme. An jenem Feld mit seinen unterschiedlichen Nutzern wie Kanada-, Nildgänse, Krähen und in der Stadt selten gewordenen Hasen, dann umfasst mich so etwas wie eine tiefe Zufriedenheit.
Die Sonne scheint, die Vögel singen ihr Morgenlied meine Gesundheit spielt mit, ich bin mit dem Rad unterwegs. Oder ich genieße den leichten Regen, die Kühle die mich umgibt. Viele Menschen sehen die Kleinigkeiten am Rand gar nicht mehr. Sind so vernagelt in ihren ganz eigenen oft aufoktroyieren Welten das sie gar nicht mehr sehen was sie umgibt. Es ist wohl dieses Sehen, das vielen Menschen im Laufe der Zeit abhanden gekommen ist.
Natürlich man kann klagen dass es Schlimmes gibt. Klagen das die Bienen weniger werden, ohne zu sehen das gerade vor einem eine emsige Sammlerin eine Blüte aufsucht. Klagen wird dabei oft genug  zum Hobby. Ob nun die bösen Amerikaner, die nach Weltherrschaft streben, der Kapitalismus, und so vieles mehr.
Aber ist das wirklich im Moment? In diesem Moment wichtig? Jener Moment, der uns zeigen sollte, dass die Welt auch noch viel, sehr viele positives zu bieten hat. Wir verstellen uns oft selbst den Blick. Im Kummer der eigenen doch so vermeintlich beklagenswerten Existenz, sehen wir das kleine Glück schon lange nicht mehr.
Achtsamkeit ist eine Gabe. Eine die man auch leben kann wenn man sich darauf einlässt. Bei mir hat es seine Zeit gebraucht.  Nicht bewerten. Im Moment, der Gegenwart sein. Jene kleinen Dinge sehen, die uns so viel zu geben vermögen.
Mir hilft diese Art der Wahrnehmung in vielen Dingen des Alltags. Der Glaube an eine beseelte Natur offenbart vieles. Der Zauber des Lichts das durch die Bäume bricht, die grazilen Mohnblumen, das stille Wasser am Kanal oder See. Es muss aber nicht der halt in welchem Glauben auch immer sein, sondern eben im Moment verweilen.
Lauschen. Dem Klang der Krähen, der Natur an sich. Das rauschen des Windes in den Wipfeln des Waldes. Das Rotkehlchen, das einen begleitet, der Zaunkönig der kurz vorbeihuscht. Alles Momente die mir zeigen das es so vieles gibt das einem Glück bescheren kann.

Einfach mal probieren, denn es kann jeder ;-). 
Ein wenig Achtsamkeit in  Sachen Text kann auch nicht schaden ;-). Hatte diesen schon einmal. Hier nochmal ein wenig ergänzt und redigiert ;-).