Sonntag, 24. Juli 2016

Nachdenkliches :-)



Irgendwie könnte man ja dem Eindruck unterliegen, das die ganze Welt bekloppt geworden ist. Aber mal ehrlich. Die Welt war schon immer verrückt, seltsam, tödlich.....dennoch auch liebenswert, skurril und wunderbar.


Die Ereignis in den letzten Jahren waren krass. Dennoch in all ihrer Brisanz überschaubar genug ohne gleich auszuflippen zu müssen.

Trotz allem negativen, das medial als empfundenen Tsunami über uns daherschwappt gibt es auch genug Schönes das man sehen kann, wenn man denn will.

Die nächsten Jahrzehnte werden reichlichen Konfliktstoff bieten. Nicht zuletzt mit verursacht durch eine Religion, die sich wie ihre Gläubigen beharrlich weigert in der Moderne als aufgeklärter Glaube anzukommen.

Dennoch kann man auch dies als Herausforderung sehen und für sich und andere handeln. Das wird nicht immer umsichtig sein, auch wenn man sich das als einzelner Wünschen mag. Denn dem gefühlten einzelnen Schrecken gibt es doch auch übergeordnetes.

Wir neigen dazu  Dinge für uns alleine zu betrachten. Was hat es für Auswirkungen auf mich, mein Umfeld. Dabei sind die Zeiten die wir zu sehen vermögen oder sehen wollen überschaubar. Weiter sehen wollen oder können wir (meist) aus unterschiedlichsten Gründen nicht.

Ich bin -ich sage mal leider- überzeugt davon das die erste Hälfte dieses Jahrhunderts uns noch viel Leid bescheren wird. Man könnte es auch Clash der Religionen und Wertesysteme nennen. Den Beginn sehen wir zurzeit, und die Entwicklung beginnt Fahrt aufzunehmen. Aber das geschieht halt, wird sich kaum aufhalten lassen. Denn auch Gesellschaften und Zivilisationen -welche auch immer- unterliegen Zyklen und der Evolution.

Ich sehe das entspannt. Manchmal etwas zynisch und Sarkastisch. Ich könnte mich jetzt in Blumen und Blümchen, in heile Welt Gedanken flüchten. Das machen zurzeit ja viele. Ist es eine Lösung? 
Denke eher nicht. Denn beklagenswerter Weise haben wir alle, auch die Blümlekinder die uns weniger predigen und doch aus "gut" situierten Verhältnissen kommen, die nie Mangel kennengelernt haben, unseren eigenen Anteil an der Welt wie sie ist.

Man kann dies beklagen, daran verzweifeln. Bringt es etwas? Nö! Nutzt die Zeit die wir haben. Geht raus, guckt Wolken, macht etwas sinnvolles. Aber dauert und bedauert, bejammert euer Leben nicht.

Lebt es erst einmal :-). Alles weitere findet sich.