Dienstag, 24. Mai 2016

Nachdenkliches ;-)

Für mich war die Natur schon immer beseelt. Etwas hat mich da nie wirklich losgelassen seitdem ich mich im Wald, auf dem Feld oder im Garten bewege. Wenn ich das Herbstlaub anschaue, einen Löwenzahn, oder auch nur die Wolken die über uns hinweg ziehen.

Sich Zeit dafür nehmen zu sehen. Etwas das viele Menschen längst dem rationalen geopfert haben. Der Vortrag in dem ich neulich war hat mich da, denn doch in meiner Meinung bestärkt die Natur als etwas zu sehen einen Zugang den andere längst verloren haben.
Man mag es abfällig Esoterik nennen. Aber je älter ich werde desto mehr spüre ich, das Leben und seine Auren da draußen. Als Künstler hat man ohnehin oft eine andere geschärfte Sichtweise seiner Umgebung.
Mir gibt es viel an für mich besonderen Ecken zu verweilen und mir einfach jene Zeit zu nehmen die man braucht um seine Fühler auszustrecken und zu spüren. Das kleine Volk zu sehen. All die Geister versuchen in seine eigene Wahrnehmung der Welt einfließen zu lassen.
Das ist sicher jenseits dessen von dem was uns so eingebläut wurde. Ich bin kein Mensch der deshalb Technik verteufelt. Auch sie ist ein Teil unserer Welt. Sinnvoll und mit Verstand genutzt trägt sie ihren Teil dazu bei, Idee und Gedanken zu transportieren.
Mein Weg zum Heidentum war lang, nicht immer war ich mir sicher. Dennoch bin ich es mir nun. Es ist der alte Weg, mit neuen Pfaden gegangen.
Zurzeit erlebe ich ja häufiger die Verlorenheit einzelner in einer komplizierter werdenden Welt. Ob nun im Menschlichen, der Arbeit, oder so vielem anderen das uns Sichtweisen versperrt. Sichtweisen, die wir uns dennoch selbst erarbeiten können. Einfach in dem wir unsere Gedanken auf wesentliches konzentrieren. Zauberwort heißt wohl entschleunigung. Sich Zeit nehmen zu sehen. Den Wald, Natur zu genießen.
Das geht natürlich nur indem man hinausgeht. Auch wieder Wege geht, ob nun neu oder alt. Auch altes kann man neu Entdecken. Ich bin für mich gespannt was ich noch so entdecken werde, wenn ich da draußen immer wieder jenem Zauber begegne der für unserer Vorfahren Alltag war. Heute sind wir aufgeklärter, aber die Magie bleibt ist noch da. Und eben die kann man spüren, jenseits von Glaube oder einem indoktrinierten Wissen das viele unsensibel  für die Magie des Lebens hat werden lassen.

Orte der Kraft kann man überall finden. Es gilt sie als Quelle der Inspiration zu nutzen denke ich. In diesem Sinne. NE, und ich bin und werde kein Esoteriker. Aber ich vertiefe meinen Glauben an das göttliche in der Natur.