Sonntag, 6. Dezember 2015

Von Waagen und anderem :-)


Waagen sind irgendwie natürliche Feinde auf dem Weg zum Kühlschrank ;-). Und sie können wirklich nichts für die Anzeige, die sie anzeigen. Natürlich könnten sie etwas weniger direkt sein. Den gewogenen etwas umschmeicheln. Besonders dann, wenn dieser dazu neigt seinen Frust an unschuldigen Kilo Detektoren auszulassen. Die können ja nun nicht wirklich etwas dafür ;-).

Besenwesen haben oft Rücken. Der geneigte Leser mag sich nun fragen woran das liegt?
Madams (und Zauberer) mögen den häufigen Stopp an Nahrungsquellen aller möglichen Art, flüssig, fest, vor allem zuckerhaltig. Ihr Stolz verhindert natürlich, dass sie es zugeben. Das führt dann wiederum zu degenerativen Erkrankungen des Skelett Apparates von Flugbesen. Bereits jetzt schlagen die Magischen Krankenkassen Alarm. Die Anzahl von Burnout und Überlastung magischer Flugdienstleister ist unverkennbar.
Zauberer sehen das etwas relaxter, da sie in der Regel und aus Vorsicht kaum vom Boden abheben und lieber Transitionzauber nutzen. Was allerdings auch hin und wieder dazu führen konnte, das die Landestelle dem plötzlichen Aufprall einiger überzähliger Kilos mit bereitwilligem Nachgeben quittierte.
Das führte dann hin und wieder zu skurrilen Unfällen, insbesondere dann wenn eine Hexe (mit zu vielen Kilos) auf dem Besen dazwischen kam. Eine Bootsparty auf dem PlätscherSee in Fh`ernwald wurde so zum Desaster. Weil ein Magier zu hoch materialisierte, peinlicherweise über einer ebenso pfundigen Kollegin.
Das Holzboot erlebte eine schnelle Versenkung, und die Party ein feuchtfröhliches Ende. Hexe und Zauberer fanden sich übrigens und wurden ein Paar. Wie es dem Besenwesen erging wurde nicht näher dokumentiert. Aber wenig später machte in Ph’lonk eine Praxis zur körperlichen Ertüchtigung von magischen Flugdienstleistern auf, die sich schnell allgemeiner Beliebtheit unter den Anonymen leidenden Besenwesen erfreute. Anonym war wichtig. Denn Übergewicht ist ein brisantes Thema, auch in magischen Welten ;-).