Sonntag, 12. Juli 2015

Zwei Magister der Kugel.....




…..unterwegs. Es gibt seltsame Ecken in der Welt. So machten sich zwei Meister der der Kugel auf den Weg zu einer kleinen Wallfahrt durch eine der seltsamsten Regionen der Welt. Dem Pott. Ne, kein Küchengerät sondern eine Region geprägt von Stahl, Kohle Rost und verstopften Verkehrswegen. 
(Vorsicht Text und vieeellle Bilder :-)


Als da wären Magister Fenrir und Meister der Kugel, sowie der weise Magier Erich mit geradezu wundersamem Equipment und einem magischen Untersatz, der uns geschwind von einem Ort zum anderen brachte.
Zunächst steuerten wir einen gigantischen Berg an. Einen von Menschenhand in fernen Zeiten errichtetet mit einem Kunstwerk auf dem Gipfel, das jeder bewundert, aber dessen Bedeutung wohl kaum einem so wirklich geläufig sein mag.
Es war ruhig und so konnten wir gelassen unsere Kugelmagie vollbringen, ohne von Bewunderern gestört zu werden. Obwohl es durchaus auch recht seltsamen Blicke gab, von wenigen einsamen Wanderern die dort oben unterwegs waren. Und es ist verdammt nochmal nicht einfach, den Blick durch die Kugel einzufangen jawohl :-).
Weiter ging es in einen Park aus altem Stahl in einer Metropole Namens Duischburg. Hier wurde es dann hektischer. Ein Aaah und Oohh, ob der vielen Möglichkeit die Kugeln zu platzieren. Zwischen all dem Rost und Stahl, machten sie sich gut und konnten ihre Magie auf wundersame Art und Weise entfalten. Wozu einiges an Verrenkungen von uns beiden ollen Meistern der Kugel vonnöten war um das Licht in den magischen Kästen zu bannen.
Zahlreiche Schaulustige blieben am Wegessrand und taten mit skeptischen Blicken kund, was sie von den beiden hielten, die auch schon mal auf dem Boden lagen um einen günstigen Blick durch das runde klare etwas zu erhaschen um es für die Nachwelt auf die Platte zu bannen.
Hinauf ging es noch auf einen mächtigen Stahlturm, der uns bei stetig steigenden Temperaturen einiges an Anstrengung abverlangte. Immerhin wehte ein kühler Wind dort oben. Auch wenn die Kugel dort nicht wirklich einzusetzen waren. Zum einen war da die Gravitation, und wirklich nur selten ein Plätzchen, an dem diese nicht dazu geführt hätte das sie sich unkontrolliert in Bewegung gesetzt hätten und als Kugelpuzzle 40m weiter unten geendet wären.   Naja, vielleicht hätte einer der anwesenden Bauern sie ja mit vollem Köpereinsatz gestoppt, aber das wollten wir ja nicht. Zumal diese in der Überzahl an diesem Ort waren :-). So blieben die Kugeln dort oben in den Taschen und nur die magischen Apparate kamen zum Einsatz.
Kurz darauf war Pause angesagt, und Magicus Fenrir stelle fest das Majonäse durchaus in der Lage war auf ziemlich originelle Art und Weise der Gravitation Folge zu leisten. Vom Tisch, durch ihn hindurch auf die linke Sandale, die fortan recht gut gefettet ward. Nachdem die Pferde äh, Magier getränkt waren ging es schließlich weiter zur einer seltsamen Hütte in einem Dorf namens Hattingen. Fair away in Bh’ochum am Ende der Welt gelegen.
Hier tobten wir beide uns dann so richtig aus. Und die Kugeln durften ihren Zauber auch auf dem Turm entfalten. Zumindest gab es einige Ecken dort wo sie liegen konnte, ohne der Schwerkraft folgen zu müssen. Diese ist im Übrigen ein echtes Hindernis für die Magier der Kugel, möchte ich hier mal dezent anmerken :-).
Was uns allerdings nicht davon abhielt die Magie der Sphären auch auf Schienen liegend im Bild festzuhalten. Den alten Knochen ist wohl geschuldet, das es dann etwas dauerte wieder auf die Beine zu kommen.
Es kam noch zu einem Austausch mit einem anderen Meister der knipsenden Zunft, was ich als recht interessant empfand. Überhaupt war es eine sehr inspirierende Tour. Und danke hier auch noch einmal an Meister Erich der mir mit seinem profunden Wissen doch einiges an Respekt abnötigte. Auch hier gilt der Spruch wohl, man kann immer noch was lernen. Muss der alte Fenrir, doch auch mal sagen.
Es war ein echt schöner Tag. Und nach gut 8 Stunden war ich echt platt, denn es war dann doch recht warm in den Sandalen, und gefühlte Hektoliter liefen durch die Kehlen, sowie den Körper in den Sand der Arena, des Stahls :-).  
Auch wenn es den ein oder anderen langweilen mag, hier ein Teil der Ergebnisse. Ein Tipp, wenn man Kugelbilder nicht mag, einfach weiter scrollen :-).