Freitag, 12. Juni 2015

Nachdenkliches....:-)


Wenn ich es schaffe da oben ein wenig zu meditieren, dann überkommt mich ein Gefühl der Freiheit. Besonders wenn es dort ruhig ist, kann ich meine Ruhepole gut erkunden. Schafft wohl nicht jeder, aber ich merke dass ich mit den Achtsamkeitsübungen ein gutes Stück von der mich umgebenden Hektik zu lösen vermag. 


In letzter Zeit sind andere Dinge für mich wichtiger als unbedingt meiner Umgebung und deren Zwängen auf Teufel komm raus entsprechen zu müssen. Viele Menschen tun dies, ich erlebe das so oft. In der manchmal verzweifelten Hoffnung ein Stück vom noch größerem, noch süßerem Kuchen erhaschen zu können.
Das hat was von dem Esel der der Möhre hinterher trabt, und doch ganz hinten in Bewusstsein weiß das er sie nie erreichen wird, dafür aber die schmackhaften Kräuter am Wegesrand schlicht übersieht. Diese Kräuter, das Besondere, auch im Kleinen übersehen viele Menschen. Gefangen in ihrer eilfertigen wie gehorsamen Hektik, so sein zu müssen wie es Ihnen ihre Umgebung vorgibt.
Seit ich mich mit der Achtsamkeit beschäftige ist anderes für mich bedeutsamer geworden.
Man kann sich dann von vielem lösen von dem man meint dass es einen bestimmen muss. Diesem Bestimmen entsprechen, oder Fremdbestimmtheit ist vielen dabei noch nicht einmal bewusst.
Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass man nun einmal auch älter wird. Aber das ist vermutlich eine andere erzählenswerte Geschichte.   
Der Text entstand quasi nebenher, als ich das Bild von heute Morgen noch einmal etwas überarbeitet habe. So gefällt’s mir besser. Ein weiteres ist noch hinzugekommen.
Ich bin kein Esoteriker. Aber ich mag sie, die Esoterik in Teilbereichen als Lebensberatung. Ebenso wie ich auch nicht Gläubig im herkömmlichen Sinn bin. Wohl aber eine Ader für Spiritualität habe.  So ist die Halde für mich, einer meiner magischen Orte der Neuzeit.
Wenn die Kelten Germanen, oder deren Vorläufer an den Seen, Mooren und Flüssen gesessen haben mochten sie ähnliches gedacht haben. Woher kommen wir, wohin gehen wir. Es mag keine aufgeklärte Zeit gewesen sein. Aber es war ein Epoche vor dem Weltreligionen in der Magie noch lebte.
Heute sind wir aufgeklärter aber „Weiser“? Denke eher nicht. Aber ein Stück von eben dieser Weisheit kann man sich an seinen spirituellen Orten selbst erschaffen. Frei von Zwängen einer amtlichen Kirche oder Predigern gleich welcher „herrschenden“ Religion.
Diese Art der Freiheit kann sich jeder selbst schaffen. Oder weiter der Möhre hinterher traben ;-). Das machen viele aus Bequemlichkeit auch gerne…..