Donnerstag, 21. Mai 2015

Träller ;-)

Das schöne wenn man im Frühling morgens Spazieren geht ist der Gesang der Vögel. Während meiner Runde, nehme ich mir dann schon die Zeit mal ein wenig hinzuhören und diese beeindruckende Geräusch- Kulisse auf mich wirken zu lassen. 
Mit der Zeit lernt man die unterschiedlichen Vogelstimmen zu unterscheiden. Das Gezeter der Meisen, oder den wohltuenden Klang des Rotkehlchens, der vielen anderen Stimmen des Waldes. Ob nun Amsel, Buchfink, Zaunkönig, den Ruf der Krähe oder des Bussardes.
Im Zuge der Achtsamkeit lohnt es sich, sich die Zeit zu nehmen. Denn es tut einfach nur gut finde ich jedenfalls. Besser als immer während mit der Hektik der zunehmend krankmachenden städtischen Arbeitsgesellschaft verklebt oder verdrahtet zu sein. Sich Zeit, die Muße nehmen dem Klang der Welt zu lauschen. 
Mag sich etwas pathetisch anhören, trifft den Kern der Sache aber denke ich ganz gut. Heute muss ich  mich in das Getümmel des Bahnstreiks begeben. Da helfen einem diese Momente der Ruhe um zu sich zu finden, man muss sie nur zu nutzen wissen. 
Viele Menschen können das schon lange nicht mehr.  Sind schon in ihrer "Freizeit" Hektiker ohne Ende. Von ihrer Arbeitszeit mal ganz abgesehen. In dieser haben sie oft genug gar keinen Blick mehr für ihre Umgebung, die immer kränker zu werden scheint. Doch selbst hier gibt es Momente der Achtsamkeit die man nutzen kann.  Sie zu sehen ist vermutlich die Kunst des ganzen, aber durchaus machbar. Vorausgesetzt man möchte es überhaupt ;-).