Freitag, 15. Mai 2015

Halde Hoheward

Die Halde Hoheward. Denke mal eine der spektakulärsten Halden im Revier. Ich bin sehr gerne dort und empfinde diese Halde als etwas Mystisches. Woran das liegt kann ich so recht gar nicht sagen. Es ist pures Empfinden, die Stimmung dort. Denn wirklich alt ist dieses Produkt der Neuzeit ja nicht. Dennoch ist es ein Ort für mich der eine Art Aura hat und eine spirituelle Wirkung auf mich hat.

Meist bin ich früh morgens dort. Mit dem Rad ist das jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung für mich. Und ich fühle mich immer wohl wenn ich nach etwa halbstündiger Anfahrt ein gutes Stück am Kanal vorbei dort oben angekommen bin. Meist knipse ich noch ein wenig, ruhe mich aus und genieße die Ruhe wenn mal keine Leute dort unterwegs sind.
Am frühen Morgen ist es meist ruhig, wenig Menschen. Jetzt wo es langsam wieder wärmer wird, genieße ich die Tour umso mehr. Die Halde mit ihrem Horizont Observatorium, das leider immer noch von einem Zaun umgeben ist. Ich hoffe mal, dass es irgendwann auch einmal wieder zugänglich sein wird.
Das letzte Teilstück wurde jetzt wohl aufgeschüttet und langsam regt sich auch dort Leben und erobert den kargen lehmigen Boden für sich. Für mich ist es immer wieder interessant zu sehen wie die ersten Pionierpflanzen dort neues Terrain erobern. Bin jetzt nicht so firm im kartieren. So, dass ich die Arten nicht benennen könnte. Aber schon beachtlich wie auf dieser so leeren Fläche langsam aber sicher das Leben wieder Fuß fasst.
Überhaupt bietet die Halde und deren Bewuchs, einer Vielzahl von Tierarten meist Vögeln einen Lebensraum, der im Ruhrgebiet selten geworden ist.