Montag, 4. Mai 2015

Kino und anderes gegucktes….


Zum einen wäre da der mit dem bösen Robo. Nicht das Robots in Filmen etwas Besonderes wären. Oder besser die KI derselben. Hin und wieder taucht diese ja mal aus der Versenkung auf, um den Filmhelden das Leben schwer zu machen.  Der Roboter ist dann quasi nur der handelnde Arm sozusagen. Dabei zeigt Ultron – so der Name des Marvel Fieslings - eine überraschend frisch fiese Sichtweise auf die Menschheit und ihr Verhalten.

Das passt den Avengern natürlich nicht, und ganz nach neuem Filmgusto werden fast den ganzen Film über Menschen ‚(und Hunde) gerettet, und gerettet und gerettet. Könnte zynisch geschrieben mittelmeertechnisch inspiriert gewesen sein das Ganze.

Insgesamt war es kein wirklich dröges Avenger Abenteuer. Die Tricks stimmten, die Charaktere, wie Geschichte auch.  Mir war das ganz aber etwas zu soft um ehrlich zu sein. Da hätten schon mehr die Fetzen fliegen können. Aber da ja seitens der Filmindustrie auf „Altersfreigaben“ geachtet werden muss, ist das wohl so eine Sache. Ich würde mich mal über ein „düsteres“ deutlich über 18 liegendes Epos der Superhelden freuen. So bleibt der Streifen viel zu zahm und schöpft sein Potential nicht wirklich aus, leider. Das Entstehen von Ultron war recht gekonnt und schauspielerisch gut in Szene gesetzt. Ich mag den technischen Firlefanz ja ohnehin ganz gerne. Insofern, darf man sich dann auf weitere Abenteuer im Marvel Universum freuen. Ob nun düster oder etwas freundlicher.  


Jupiter Ascending


Also das war ja genau das richtige ;-). Hier hätte es auch eine Altersstufe höher sein können. Aber der Streifen hat es ganz entschieden durch seine spielerische Kreativität wettgemacht. Sehr schöne Sets und Tricks. Die Storyline war gelungen. Dennoch kommen sie hier im Plot auch mit den Milliarden und Millionen von Jahren ein klein wenig durcheinander. Im Prinzip aber ein gute Idee, DNA und Gene als erntbares Produkt darzustellen.  Das  hat in der Tat das Potential zu einer Space Opera der besonderen Art. Wenngleich mir auch ein paar Infos über das Universum lieb gewesen wären. Allerliebst die Szene im Bürokratischem Apparat, das kam mir irgendwie bekannt vor ;-).


Dann wäre da noch die „Pyamide des Grauens“. Gute Sets, aber mittelmäßige Effekte. Die Storyline hätte da mehr hergegeben, wenn man sie denn ausgeschöpft hätte.  


Zum guten Schluss zombiefizierte Biber ;-). Oh ja. Das übliche Muster des Trashfilms. Etwas dämliche amerikanische Teenager werden einer nach dem anderen von Monstern der besonderen Art gekillt. Sehr billig gedreht, so gut wie kein CGI, aber hat was ;-).