Montag, 13. April 2015

Montags Gedanken ;-)


Dieser Tag hat so etwas fieses….., etwas gemein unaussprechliches. Es mag ja Leute geben, die ihn gut finden. Es sind meist jene voller Eifer und gedanklichen Belanglosigkeiten wie „Ich muss was tun, um wer zu sein!“.

Für die meisten jedoch, denke ich mal, ist es der unumstritten blödeste Tag in der Woche. Für die einen beginnt er damit Morgens aus dem Bett geschmissen zu werden um fürs Schulwesen, pardon es heißt ja das Leben zu ackern.
Die anderen treibt es nach dem Konsum eines bräunlich schwarzen Gebräus mit Milch und oder Zucker hinaus zu dem was man im Leben so liebgewonnen hat. Die Arbeit. Die Deutschen sind ohne Frage nicht nur ein Land der Dichter und Henker. Ne, sie mögen es auch der Firma, dem Chef dem Land zu dienen. Auch mal damit das man Despoten in den Chefsessel hebt. Aber meist eher im Kleinen. Beginnend damit, dem allseits (un) beliebtem Chef seine Daseinsberechtigung zu geben.
Schwierig damit zu brechen. Obwohl es ja heißt das ein Großteil der Arbeitnehmer ohnehin schon innerlich gekündigt hat, und am liebsten eine große Geröll Lawine auf den Ort des Grauens niedergehen  sehen würde.  
Die meisten Menschen verstehen es aus unterschiedlichen Motivationen heraus, dem Leben durch Arbeit einen (Un) Sinn zu geben. Meist ist es Angst. Jene German Angst, die schon eine gewisse traurige Berühmtheit in der Welt hat.
So beginnt Er denn der Montag. Mit einem keifenden Chef, oder Abteilungsleiter. Mit der gleichen Konformität, wie jedem dieser Wochenbeginne.
Schlurfend…mit unbehaglichem Stöhnen treibt es uns zu unserer Stätte des Wirkens. Das hat was von Zombies, die unruhig auf der Suche nach Fleisch und Hirn durch die Gegend wanken. Es hat aber auch etwas von der typisch deutschen Mentalität. Denn sich über Arbeit, mobbenden Chefs, unerträgliche Situationen unserer Leistungsgesellschaft zu mokieren gehört nicht wirklich zum Repertoire  des gemeinen Schrumpfgermanen.
Klar, über den bettelnden Penner am Bahnhof regt man sich gerne auf. Auch über so viele ohne Arbeit. Das liegt vielen im Blut. Die Ursachen für eine überbordende ausbeuterische zunehmend krankmachende Arbeitswelt anzugehen eher weniger ;-). Wenn alle etwas weniger tun würden, hätte jeder mehr davon, von der Lebensqualität.
Ich dreh mich getz noch einmal um bevor ich diesen Tag in voll bewusster Andacht angehe ;-).