Montag, 23. Februar 2015

Gedanken zum Montag ;-)


Gibt es eigentlich wissenschaftliche Abhandlungen über den Montag? Ich würde mal vermuten, ja. In unserer immer komplizierter werdenden Gesellschaft ist mit Sicherheit auch schon untersucht worden, welche Art von immer währendem Grauen dieser erste Tag in der neuen Woche bei vielen Menschen auslöst.

Dabei ist es simpel beschrieben. Die meisten hassen Montage. Weil? Ja weil sie zu jenem Ort müssen den sie wahrscheinlich noch weniger abkönnen als das daheim wartende und nach Feierabend keifende Weib samt Schwiegermutter.
Dieser Ort der Sehnsucht, des Hasses, der Verzweiflung. Auch Arbeit genannt. Etwas das die Entzückung am Wochenende, so man sie genießen konnte in einer brutalen Abruptheit beendet das einem ganz schwindelig werden könnte.
Oder besser wird. Mit dem Gedanken daran, dass einem der mit Grippeviren verseuchte Kollege wieder einmal die Hand geben möchte. Jener Archetyp von Arbeitssklave, der auch dann zur Arbeit gehen würde, wenn man ihn schon beerdigt hätte, und dabei die zu beschwerenden Steine vergaß um betreffenden daran zu hindern voller Pflichterfüllung wieder zukehren.
Solche Arbeitszombies sind wohl schon zu einer lästigen Gewohnheit geworden. Da mag der Montag auch noch so drohen. Einem der Kopf dröhnen. Es ruft der Chef. Und schon folgt der Untote dem unheilvollen Ruf seines Meisters. Ganz im Erfüllen gefangen. Gefesselt von der dunklen Magie der Arbeitswelt.
Finstere Aussichten. Manchmal mag es gut sein keine Arbeit zu haben. Man kann sich wieder umdrehen, nach einem gemütlichen Kaffee und dem Tag seinen Lauf nehmen lassen. Auch wenn ich persönlich es manchmal vermisse unter all den Zombies zu weilen, um deren seltsames Tagewerk betrachten zu können. Ehrlich ;-).