Dienstag, 24. Februar 2015

Den Frühling herbei singen ;-)


Die Tage postete jemand schon die ersten Bilder von Gänseküken in diesem Jahr. Nun spielt sich das meiste meiner Inhalte wie Fotos etc. zurzeit ohnehin im Rahmen von FB ab. Die unterschiedlichen Fotogruppen sind ganz munter und geben ein gutes Feedback, was die eigenen Bilder angeht. Das Blog läuft sicherlich weiter, denn es ist irgendwie ein Teil von mir.

Warum bloggen? Ohweh. Letztens hat mich das jemand mal gefragt warum ich das eigentlich mache. Aus Spaß an der Sache entgegnete ich. Aber das würde doch so viel Zeit kosten. Nö tut es nicht. Mich zumindest nicht. Mittlerweile bin ich so routiniert, das ein Blogeintrag nur wenige Minuten dauert. Dabei ist mir die von räktal fickzierte korräckte Raischtschreib Orientierung einiger weniger Korinthenkacker  meist ziemlich egal.
Im Gegensatz zu diesen kleinkarierten „Märtyrern“ der korrekten Schreibe muss ich es nicht tun. Zumindest bei den meisten Artikeln nicht. Gleichwohl ist meine Schreibe besser geworden. Die Interpunktschion macht müsche noch etwas zu schaffen. Hier auch ein Extradanke an Vybzbild, die mir hin und wieder wohin tritt wenn ich mal was zu stark verballhorne. Passiert im Denglishen ja nur zu gerne mal.
Zurzeit läuft ja so eine Art Kampagne „Jeder ist schön“. Begonnen hat das wohl mit dem Foto eines Altmodells, welches wohl unabsichtlich nicht retuschiert im Netz gelandet ist. Sinn ist es wohl, jeden so zu nehmen wie er ist, mit seinen Macken und seinen Kanten, seinen Ansichten, seinen Ansinnen. Solange das nicht in Richtung „Ich hau dir eins wohin!“ läuft ist das denke ich okay.
Aber zurück zum Bild oben. Wenn ich unterwegs bin zwitschern die Vögel meist was das Zeugs hält. Und oft sehe ich Rotkehlchen am Wegesrand. Neugierig und doch scheu. Das Wetter ist zurzeit ja recht trübe, dennoch bin ich viel draußen. Wie auch gleich wieder. Job ist weder in Sicht noch zu erwarten. Wie sagte gestern noch eine andere Betroffene zu mir. „Bin halt zu alt!“
Vielen Menschen macht das Leben ohne Arbeit keinen Sinn. Kann ich durchaus nachvollziehen. Mich zickt das auch an. Weil, kein Geld, keine Bestätigung. Das kann einem an die Nieren und Gedanken gehen, wenn man es zulässt. Mir gelingt es nicht immer, eben dies nicht zuzulassen. Das Nagen und fressen jemals wieder einen Job zu bekommen. Weil einem ja auch beständig suggeriert wird, man sei nur was wenn man erwerbstechnisch etwas zu tun hat. Der „Wert“ der Arbeit wird dabei vernachlässigt. Denn der Gedanke, der Arbeit um der Arbeit willen ist da eher kontraproduktiv. Ich wage mal zu behaupten, dass die wenigsten aus Enthusiasmus für Chef, Firma und Vaterland arbeiten. Sie tun es, weil sie das Geld brauchen um existieren zu können. Das in einer Zeit, in der immer mehr Menschen aus diesem System fallen. Einem System, das sich und seine Scheinheiligkeit selbst lobt. Deren Verantwortliche aber negieren, das jenes schönreden von Arbeitslosenzahlen nicht das Problem von Armut und prekären Lebenslagen aufhebt. Das ist da. Sorgt für brodeln im Kessel, bis der Überdruck sich seinen Weg suchen wird.
Deshalb…..wie sagt man so schön Carpe Diem. In diesem Sinne bin ich jetzt mal wieder unterwegsch ;-).