Montag, 9. Februar 2015

Art de Light ;-)


Der Kontrast der Elemente Feuer, Wasser (Eis) hat mich schon immer fasziniert. Einerseits die energiegeladenen Farbtöne von weiß über gelb/orange bis zu einem dunklen Rot. Auf der anderen Seite das eher kalte Weißblau. Ein starker Kontrast den ich in meinen Bildern oft und gerne einsetze. Ich mag sowohl das kühle Blau als auch das feurige Rot. Ein komplementärer Kontrast ist diese Farb-Kombination ohnehin schon.
In meinen Bildern kommen häufiger Blau sowohl als auch rot/Orange Töne zum Einsatz. Bei den Lighpaintings versuche ich es ebenso. Nun ist es nicht einfach, und der Gesundheit auch nicht unbedingt förderlich andere Farben in Flammen zu erzeugen. Deshalb bleibe ich hier bei den gewohnten. Zumindest in geschlossenem Raum. Der Geruch nach Streichholz, Schwefel und Wunderkerzen lässt sich noch gerade so einigermaßen ertragen wenn man hin und wieder lüftet. Hust ;-).
Bald wird es wieder wärmer, dann kann man auch endlich draußen wieder ein wenig experimentieren. Da sollte dann auch mal Stahlwolle zum Einsatz kommen. Aber dazu dann in einigen Wochen mehr.
Jetzt bleibe ich erst mal bei den arrangierten Lightpaint- Kombinationen im trauten Heim. Bei mir findet das ganze am Fenster statt. Dass ein dunkler Hintergrund nötig ist, hatte ich ja schon einmal erwähnt. Die Kameraposition sollte von vornherein festgelegt werden. Da im Vorgang selbst zu experimentieren bringt nichts. Außer natürlich die Position der selbigen mal zu verändern. Sinnvoll ist es einen gleichen Schärfebereich zu haben. Es ist ärgerlich wenn einem bei zig probierten Bildern alles am Ende unscharf ist. Nochmal zum dunklen Hintergrund. Streulicht sollte nach möglichkeit auch nicht da sein. Was seinen Reiz haben kann sind auch Spiegel im Hintergrund.
Lightpaintig erfordert also ein „gewisses“ Maß an Planung. Alles andere, ist eine Sache der Ideen und auch Improvisation. Ich binde mich nicht so gerne sklavisch an irgendwelche Vorgaben. Andere Fotografen neigen dazu ja ganz gerne. Aber es ist schon zu beachten, dass die Belichtungszeiten relativ lang sind. Das schwankt auch Objektivbedingt zwischen 4 und 30 Sekunden. Hin und wieder auch einmal Bulb Modus (die Belichtung wird erst beendet wenn man den Auslöser wieder betätigt), obwohl der zumindest bei mir eher selten angewendet wird.
Volle Akkus sind Pflicht. Ist man erst mal in Äktschän, ist es ärgerlich wenn die Cam keinen Saft hat. Ebenso ein sicherer Stand der Kamera, ob nun durch Stativ oder anderes. Ein Wassereimer für Notfälle bzw. glühendem Abfall ist auch nicht verkehrt. Ebenso eine wenig Brandsalbe für nicht Praxisorientierte, die dazu neigen sich anzukokeln ;-). Für mich ist noch Kaffee wichtig. Geschätzter Verbrauch pro Einsatz ein gefühlter Hektoliter ;-).

Ansonsten kann ich nur sagen macht es einen Riesenspass…..  mehr Bilder wie immer hinter dem möööhrrr...