Freitag, 9. Januar 2015

Nicht verwunderlich!

"Immer mehr Deutsche empfinden den Islam als eine Bedrohung." 

Nochmal: "Wundert es jemanden!?" Wo sind die "friedliebenden" Muslime, die nun auf die Straße gehen um ihr Bekenntnis zu unserer Werteordnung , der Demokratie und Menschenrechte  zu bezeugen? Ich sehe immer noch keine -naja, ein paar im Promille Bereich- gut platziert im Fernsehen und anderen Medien damit man sie auch ja sieht ;-). 


Das ist doch nicht "der Islam" hört man ständig, der mordet. Eine Religion macht das nicht. Na denn, wer es denn glauben mag. Indes morden Gläubige ob man sie nun religiöse Irre, Verbrecher, oder Kriminelle im Namen eines Glaubens. Ich frage mich dabei immer mehr. Wo sind die Proteste der Muslime dagegen? Wo ist Ihre Solidarität den Opfern von Hebdo gegenüber? Toleranz und Wertschätzung zu Demokratie und Meinungsfreiheit von Ihrer Seite.
Mir persönlich, ist das was da zurzeit geschieht einfach zu wenig. Kein Wunder das diese Glaubensrichtung vielen Menschen einfach nur Angst macht, oder große Skepsis auslöst.
Der Eindruck, dass man mit dem Westlichen Lebensstil nicht wirklich etwas zu tun haben will in tradierten  patriarchalischen Parallelgesellschaften, die es nun einmal gibt, bleibt bestehen.

Die Verbrecher die im Namen des Islam morden berufen sich auf eben Ihren Glauben. Zeit, dass jene die immer vorgeben friedlich zu sein, unser westliches offenes Wertesystem zu achten, dazu Stellung beziehen. 
Die entsetzliche Mordtat in Paris wird sicherlich nicht zu einer Verständigung der Religionen beitragen, wenn es nicht klare Abgrenzungen der Muslime in Europa zum fundamentalen Islam gibt. Lippenbekenntnisse von Verbandsfunktionären oder Imanen, sind da wenig hilfreich. Da sie zumindest auf mich eher den Eindruck von einer mühsamen "nötigen" Reaktion vermitteln. Eine die man halt macht weil man muss. 

Bewegungen wie Pegida werden diese Ereignisse zumindest kurzfristig Zulauf bescheren.  Allerdings ist in den Köpfen, schon Schaden genug angerichtet. Selbst wenn man jetzt solche Konstrukte wie Pegida weiter bekämpft ist die Sache in den Gedanken vieler Menschen bereits gelaufen. Immer noch erstaunlich dabei, wie wenige sich trauen ihre "wahre" Meinung im Angesicht drohender Nazi- wie auch der Rassismus Keule zu äußern. Da ist of die Angst um den Brotjob im Spiel, bei durchaus berechtigten Anmerkungen - in Sachen fehlgeschlagener Integration, oder Islamkritik- als Nazi oder Rassist diffamiert oder gesellschaftlich gedisst zu werden. Komisch, dass dies in einer so freien Gesellschaft möglich ist. Sozialrassismus gegen Kritiker, auch wenn die von Ihnen formulierte Kritik durchaus ihre wahren Seiten hat. 

Wenn man zwischen den Zeilen einzelner Kommentare zu Artikeln lesen kann, wird das ziemlich deutlich. Und sicherlich auch seinen Weg in Wahlergebnissen finden. Was passieren würde, wenn es auch hier in unserem Land zu einem Anschlag dieser Größenaordnung kommt, wage ich gar nicht erst zu vermuten.

Es ist viel Emotion im Spiel. Diese überlagert dabei eine dringend nötige Diskussion über ein sinnvoll gesteuerte Zuwanderung.  Ebenso eine in weiten Teilen fehlgeschlagene Integration, sowie die Existenz von Parallelgesellschaften die in tradierten Verhaltensmustern innerhalb der westlichen Wertegemeinschaft existieren. 

Wenn sich da in den nächsten Jahren nicht entscheidendes tut, werden sich die Probleme weiter verschärfen.
     
Zitat: "Egal wie gebildet und wohlhabend sie sind oder welche politische Meinung sie haben: Immer mehr Deutsche empfinden den Islam als eine Bedrohung."





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