Samstag, 13. Dezember 2014

Nachdenkliches.......

Da brennen sie wieder, die Unterkünfte. Nazi und Menschen feindliche Barbarei in ihrer dunkelsten und miesesten Form. Unter anderem m.E. das Resultat aus einer verfehlten und in nahezu allen Belangen gescheiterten Flüchtlings wie Integrationspolitik, deren zunehmende Problematik ignoriert, ausgesessen und schön geredet wird.

Nun kennt jeder das Statistik Blabla. Wagt man es zu kritisieren wird einem der Nazistempel aufgedrückt, oder wahlweise die Nazikeule um die Ohren gehauen. Ein Dialog findet nicht wirklich statt. Selbst wenn man sich darum bemüht. Das sollte sich endlich ändern. Weg von linken/Rot/Grün/Schwarzen Grabenkämpfen, hin dazu die Ängste ob nun berechtigt, diffus oder unberechtigt ernst zu nehmen.
Nochmal. Es gibt in unserem Land eine Parallelgesellschaft der das Wort Integration einfach fremd ist.  Ich erlebe das jeden Tag hier in meinem Kiez. Und ich wage mal zu behaupten viele andere Menschen in ihrem auch.

Aber was wären Lösungsansätze?

Mal ein paar Diskussionspunkte:
-    Bildung, Bildung Bildung!
Neulich bot die Schule nebenan eine Führung. Und ich muss sagen, dass ich angenehm überrascht war. Sie ist gut ausgestattet.  Geht mittlerweile auf die zunehmende Problematik der genervten Umgebung  ein. Die Drogenszene zieht sich zurück, auch durch stärkere Polizeipräsenz.

-    Akzeptanz

Und zwar auf beiden Seiten. Ich erlebe oft hier um Umfeld, das sich Einwohner Mühe geben, reden versuchen Kontakt zu knüpfen. Dies aber nicht wirklich gewollt ist. Integration heißt aber auch, ich muss die Gesellschaft die bereit ist mich aufzunehmen auch kennenlernen wollen. In erster Linie ist dazu die Beherrschung der Sprache in Wort und Schrift nötig. Sowie Akzeptanz unserer freiheitlichen Grundordnung.  Es kann nicht sein, dass sich Menschen hier Jahrzehnte aufhalten und kaum ein Wort Deutsch sprechen. 

-    Ernstnehmen von Ängsten

Es gibt viele Vorbehalte. Das betrifft, so empfinde ich es in erster Linie Einwanderer mit muslimischen Hintergrund. Da kann ich selbst und für mich sagen empfinde ich Integration leider als zunehmend gescheitert.  Meine eigenen Erfahrungen in den letzten Jahren sind da wirklich nicht gerade die besten. Viele der jugendlichen und Kinder sind derartig unverschämt das Menschen hier im Block – meist ältere- einfach nur Angst haben. Eher Linke Gutmenschen (provokant?, jups, soll auch so sein ;-) in den äußeren und gut betuchten Stadtvierteln bekommen davon naturgemäß im gepflegten Elfenbeintürmchen nicht allzu viel mit.
Sie wollen zwar Multikulti, aber darin auch Leben? Bääh ;-). Mein Tipp, man tauscht mal die Wohnungen für ein paar Monate. Dann können bedingungslose Multikulti Anhänger mal ganz eigene Erfahrungen sammeln ;-). Das würde ihnen denke ich ganz gut tun, und neue Blickwinkel ermöglichen. Auch Ghettoisierung ist ein gravierendes Problem.
Es ist immer gut einem erzählen zu wollen. Man muss ja Tolerant sein. Dass eben diese Toleranz zunehmend eben von Muslimen missachtet wird, wird eben nicht wahrgenommen und einfach totgeschwiegen weil politisch nicht korrekt. Ich erlebe es sehr oft hier.  Dabei als Scheiß Christ beschimpft zu werden ist noch relativ harmlos.
Auch hier geht Änderung nur über Bildung, Einbindung und ja, auch Verpflichtung unsere Werte und Normen wenn man hier Leben möchte ernst zu nehmen und auch zu befolgen. Bis hin dazu abzuschieben wenn dies in eklatanter Weise nicht geschieht.
Aber es gibt auch durchaus positives. Ich habe gebildete, feinfühlige und Integrationswillige Muslime erlebt die ich sehr schätze. Aber leider kommt das selten vor, zu selten.

-    Die Religion

Ganz heißes Eisen ;-). Jeder soll sie so leben wie Er/Sie es mag! Ich für meinen Teil möchte  von religiösen Symbolen in der Öffentlichkeit allerdings verschont bleiben. Dazu gehört meines Erachtens auch das Kopftuch. Andere sehen dies anders. Ist auch ihr Recht, genauso wie es mein Recht ist meine Meinung dazu zu haben. Religion gleich welcher Couleur ist Privatsache. Im Öffentlichen Raum hat sie m.E. nichts verloren.

Nur einige Punkte an denen sich etwas ändern sollte muss, wenn ein zusammen leben auf Dauer in Vernunft und Gegenseitigkeit möglich sein soll.  Es sind ausdrücklich alle Seiten gefragt etwas zu ändern, einen sinnvollen Dialog zu führen.
Auch ist Integration nur ein Punkt unter vielen der diskutiert werden muss. Aber man muss dies halt auch wollen. Durchaus bestehende Ängste und Vorbehalte ernst nehmen. Hier sind die Zuwanderer genauso in der Pflicht wie auch die deutsche Gesellschaft im Allgemeinen. Gerade auch deshalb weil Zuwanderung in Grenzen nötig und auch langfristig durchaus sinnvoll ist.

Also führt mal einen Dialog. Zitiert nicht immer Statistiken, die sich jeder so zurecht mogeln kann wie er gerade mag. Der Dialog wäre in der Tat eine sinnvolle Richtung. So viele Menschen sind von der momentanen Situation frustriert. Fühlen sich in Ihren Belangen weder gesehen noch ernst genommen. Daran muss ich etwas ändern. Aufeinander zu gehen um rechtem Gedankengut keinen Vorschub zu leisten. Aber dies geht nur gemeinsam.