Freitag, 8. August 2014

Karnickels......


Ich mag se, jene auf den ersten Blick eher unspektakulären Tiere und Dinge die uns umgeben. Man hat sich so an sie gewöhnt, das viele Menschen sie  in ihrer Hektik oft gar nicht mehr so recht wahrnehmen. Aber auch das ist Wildnis ;-). Kaninchen sind da ein ganz gutes Beispiel. Ich sehe sie jeden Tag wenn ich unterwegs bin ob ich nun knipse oder nicht.  

Vorsicht ist Ihr Motto. Wie bei allen Wildtieren haben auch sie eine gewisse Fluchtdistanz. Bei den Kaninchen sind es wenn sie an Menschen gewöhnt sind es ein paar Meter.  Mal mehr mal weniger. Dabei merkt man schon Unterschiede. Bei Hunden sind sie deutlich vorsichtiger. Zumindest die Langohren sind vom Aussterben nicht bedroht, dazu sind es einfach zu viele. Wenn ich am Schloss auf der Bank sitze beobachte ich sie ganz gerne.
Mit dem Spiel der Krähen in der Umgebung, die einen nicht ganz so nahe heran lassen.
Mag sein, das man ein wenig menschliches entdecken kann. Angst, wegducken, nicht auffallen. Bei den Wildtieren ist es  wohl wie bei den Menschen. Es gibt die wagemutigeren, die Ihre Deckung verlassen und sich aufmachen und jene die lieber in Deckung bleiben. 
Im Gegensatz zu den Tieren haben wir aber die Wahl In Deckung zu bleiben, nicht auffallen. Oder sich heraustrauen und zu sagen was man denkt, sich mitteilen, kritisch sein hinterfragen. Auch wenn es Gefahr bedeuten mag. Hat schon etwas Philosophisches wenn man es so betrachtet und regt zum Nachdenken an.
Wer Alice im Wunderland kennt, weiß das auch der Kaninchenbau seine ganz eigene Bedeutung hat. Viele Verzweigungen, viele Entdeckungen, viele Türen. Nur hinein trauen muss man sich selbst. Stattdessen kann man natürlich lieber in Deckung bleiben, Angst vor Neuem haben. Oder aber den bzw. die Baue erkunden. Aber das ist eine andere ganz eigene Geschichte ;-). 

Muss wohl jeder für sich selbst trauen. Eine Erfahrung ist es allemal.......