Donnerstag, 24. Juli 2014

Nachdenkliches....


Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel gelesen, das Laufen inspiriert. Ich denke mal, dass dies für Bewegung allgemein gilt. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin kommen mir neue Ideen und Gedanken.

Oben auf der Halde –auf die ich laufe ;-)- natürlich auch. Nun kommt joggen für mich leider nicht in Frage. Da spielen die Knie leider nicht mehr mit. Sonst geht’s eigentlich (von den blöden Schmerzschüben mal abgesehen). Letztlich geht es mir auch nicht darum als begnadeter Sportler Rekorde zu brechen. Darum einfach unverkrampft daran zu gehen und Spaß dabei zu haben schon eher.

Manche übertreiben es dann in ihrer Gier nach Leistung. Mir kommt dieses Verhalten etwas masochistisch vor. Meist sind es Menschen die sehr Leistungsorientiert sind, die sich auch noch unter Sportzwang setzen um ihrem für mich äußerst zweifelhaften Verständnis von Arbeit und Leben zu genügen.

An sich ja nix verkehrtes. Wenn diese Art Mensch nicht oft genug die äußerst dumme und nervende Eigenschaft hätte andere mit Ihrem für mich eher selbstzerstörenden marodem Lebensprinzip zu beglücken. Ob nun gefragt oder ungefragt.
„Mach doch Sport!“ „Eyh, du Must, dies und das!“ ect.

Kommt sicherlich dem ein oder anderen bekannt vor, nicht wahr? Solange diese Art Gesellen unter sich bleiben ist es mir eigentlich wurscht. In Ihrem unerbittlichen Drang nach Leistung in Arbeit, Freizeit und Sport besteht ohnehin eine gewisse Wahrscheinlichkeit dass sie mehr früher als später an Herzversagen und Selbstüberschätzung von der irdischen Bühne abtreten. Oja, zweifelsohne wird auf dem Stein dann stehen. „Er war immer tapfer und voller Arbeitskraft und Leistungswillen.“, im kleingedruckten „Menschlich Naja ;-)“   

Ich selbst habe mich von so einer Haltung nie wirklich beeinflussen lassen. Warum auch? Das Maß, das für einen selbst wichtig ist, sollte man auch selbst festlegen. Ohne dabei zu dogmatisch zu werden. In der Regel bringt dies nichts.

Für mich ist es wichtig mich zu bewegen, Ganz unabhängig davon, was ich damit erreiche oder nicht erreiche. Es hilft mir meine Gedanken zu sortieren. Einfach abzuschalten und meine Umgebung zu genießen, neue Idee und Gedanken zu entwickeln. Ein wenig zu Philosophieren.
Nagende Selbstzweifel nicht zuzulassen. Das zu akzeptieren was ist. Arbeit gibt’s nicht. Auch wenn ich heute ein sehr gutes Vorstellungsgespräch hatte, lasse ich mich davon nicht hetzen. Das ist das falsche. Ob es was wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
Derweil genieße ich meine wieder gewonnen Freizeit. Mein Balkonprojekt macht Spaß. Die Pflanzen wachsen. Und es ist einfach schön das zu sehen. Der Tomatenstrauch explodiert fast, wie die Zucchini und trägt Früchte.  Wie die Erdbeeren. Jedenfalls werde ich das im nächsten Jahr sicherlich noch ausweiten. Eben weil es Spaß macht.
Spaß, wie das sich bewegen. In dem Maß wie ich es mir zutraue und will.  Gleich schnappe ich mir mein Rad und flitze wieder los. Wollte noch Brombeeren sammeln gehen. Hab da eine Stelle gefunden, die recht vielversprechend ist.
Wir lesen uns ;-).