Dienstag, 24. Juni 2014

Schafe…..



…haben etwas drolliges. Ich mein die menschlichen. Sie glauben ihren Hirten selbst dann noch wenn ihr Transport- Vehikel längst auf einen Eisberg, auf Grund gelaufen oder gegen eine Mine gerumpelt  ist und unweigerlich nur einem Ziel zustrebt. Dem Meeresboden! ;-).

Nun ist Gott- oder besser Hirtenvertrauen nicht in perse etwas Schlechtes. ES ist nützlich. Vor allem für die Hirten. Denn können diese auf den Glauben bauen, dann fällt es umso leichter diesen auch zu (be)nutzen. Auch wenn er noch so schräg und obskur sein mag. Das Schaf ist brav, folgt und bleibt ruhig. Man kann es getrost belügen, belabern und auch betrügen, es wird weiter Glauben.
Auch dann wenn es nun schon eine Weile her ist, das es dröges Gras bekommen hat, mit dem man es sonst abspeist. Das Wollknäuel ist willig und geduldig. Selbst wenn der Hirte sich schon mit Pelz, und allem anderen aus dem Staub gemacht, oder den sinkenden Kahn verlassen hat „Glaubt“ das Schaf noch.
Das liegt einfach in seiner Natur. ZU folgen und das zu glauben was man ihm von Oben serviert. Die Hoffnung stirbt bekanntlicherweise zuletzt, selbst wenn es scheibchenweise der Fall ist. So steht dem armen Tiere, das Wasser irgendwann bis zum Halse. Seltsame dreieckige Rückenflossen kreisen indes geduldig in der Nähe umher. Wohlwissend, dass das eigentliche Mahl noch bevorsteht.

Traurig für das Schaf. Aber dafür scheint es geboren. Oder ob es irgendwann aufwachen mag?

Mal gut, dass es nicht nur Schafe gibt ;-).