Donnerstag, 12. Juni 2014

Oger Geschichten.......



Wenn man an solchen Orten wie der Drachenhöhle ist bekommt man das ganze Spektrum von menschlichen wie anderen Befindlichkeiten zu spüren.

Da ist der olle Vampir, der Schiss um seinen absaufenden Job hat (Vampire mögen übrigens aus Tradition kein fließendes Wasser ;-). Deshalb macht er auf seine merkwürdige Art klar dass er das Sagen hat. Was hilft bei schüchternen Schäfchen besser als diese zusammen zu stauchen.

Dat mit den Krümeln erwähnte ich ja schon irgendwann einmal. Nun muss man sich besagten Vampir mal vorstellen. Ganz mickrige wie blass kahle Erscheinung plustert er sich auf. Macht sich mit Mühe größer als wirklich er ist. Wirkt aber um ehrlich zu sein eher ziemlich lächerlich, fehlt nur noch ein wenig Gefieder und man würde vor Lachen vom rollenden Stuhl kippen. Hat etwas von Gockel mit Grufti Aroma. Schlecht bei anderen Respekt zu erzeugen wenn man selbst so furchteinflößend ist wie ein Hähnchen auf dem Weg zum Hackblock.  

Naja, in der Höhle geht nahezu allen die Muffe. Man merkt es. Fast Jeder versucht ehrerbietig sein bestes um in den zweifelhaften „Genuss“ zu kommen doch noch ein wenig in der modrigen Höhle bleiben zu dürfen. Vielleicht hat das Kind ja bald einen neuen Namen. Hellgate würde passen.
Dort finden dann auch vor allem rückratlose Kreaturen ihr geringes Auskommen. Aber die sind ja genüg- und noch dazu folg- und duldsam. Als Wurm lernt man mit wenig auszukommen. Das Gehirn –sofern vorhanden- begreift noch weniger als das von Schafen.

Ideale Gefolgschaft möchte man meinen. Zumal wenn sie vor Angst gelähmt immer gut im Zaum zu halten ist. Das betrifft auch die Schäfchen. Die glauben nahezu alles bereitwillig was man ihnen erzählt. Kommt ja von oben, muss also stimmen. Wird dabei selten hinterfragt oder in Frage gestellt.
Jetzt weiß sich eine Führung sofern sie fähig ist ja zu helfen. Anders in der Drachenhöhlung wo von fähiger Führung höflich und gelinde ausgedrückt nicht unbedingt die Rede sein kann. Freie Meinungsäußerung und speziell auch Kritik ist dort unerwünscht. Unfähigkeit und Vetternwirtschaft an der Tagesordnung.

Jene die Kritik äußern oder deren Nase nicht gefällt sind schneller draußen als sie gucken können. Nun gibt es in beiden Welten Charaktere die es sich nicht verbieten lassen ihre Meinung zu sagen. Selbst wenn man sie unter Druck setzt.

Das unterwürfige Duckmäusern mag bei Schäfchen (denke mal aus Angst was auch verständlich sein mag) und rückratlosen wie opportunistischen Senior Schnüfflern sicherlich der Fall sein. Aber es gibt, dem Himmel oder wem auch immer sei Dank immer noch Charaktere die nicht kuschen, sich keine Angst machen lassen. Die Mut zeigen. Das beeindruckt mich ungemein. Zeigt es doch, dass es noch etwas Hoffnung in dieser Gesellschaft gibt.

Nun ist Angst eine Eigenschaft die jedem zu Eigen ist. Ebenso wie Mut und Integrität. Mit der Angst wird gerne gespielt. Sie ist ein mächtiger Verbündeter in den Händen derer von denen man meint Abhängig zu sein. Selbst dann wenn einen diese nach Strich und Faden belügen, manipulieren und sicherlich auch in gewisser Hinsicht betrügen.
Die Schafe werden das nicht begreifen. Sie folgen, ob aus Dummheit, Angst oder selbst gewähltem –Ich hab keine Ahnung was los ist - . Sicher eine Art zu handeln. Dennoch feige, aus welchem Grund auch immer.

Mal gut, dass es nicht alle so praktizieren und ein Schaf sich auch als Wolf entpuppen kann ;-)

So kommt es vor, dass eine Märchenkreatur in Erscheinung treten mag, die bisher in der Drachenhöhle beobachtend im Hintergrund bleibt. Ich schreibe aus Spass. Andere aus Professionalität und gesellschaftlichem wie beruflichem Interesse (Wobei der Spass dabei nicht zwingend außen vor bleiben muss ;-). Im Hintergrund zu bleiben ist dabei wichtig. Eine der interessantesten Charaktere die ich bisher kennenlernen durfte. Geschickt,  und wie ich schon sagte gut in seinem Fach. Wird spannend werden denke ich ;-).

Wir lesen uns…..