Freitag, 27. Juni 2014

Neulich......





Wie erst jetzt bekannt wurde ist der Seelenverkäufer „Call of Glory“ in der Pipirianischen See im Rh`iemkschen Ozean nahe der Hafenstadt Plumbochhum, mit Mann, Maus, Schaf und anderem sank und klanglos abgesoffen. Lange schon war die Rederei Raffke und Schmarotz in der Kritik. Alte und lädierte Transporter aufzukaufen und unter Billigflagge wieder in See stechen zu lassen.


Die Besatzung wurde meist aus Schafen unter Billigstlohn- Bedingungen rekrutiert und mit minimal Vorbereitung auf die Seefahrt und Meere losgelassen. Aus vertrauenswürdigen Quellen und Zeugenberichten von in der Nähe herum paddelnden Fischerbooten konnte bezeugt werden das ein Rudel Kakerlaken, und Ratten einschließlich des Kapitäns –einem umtriebigen Wiesel-, das Schiff im einzig vorhandenen Rettungsboot kurz nach der Begegnung mit einem verschlafenen Eisberges abrupt verlassen hat.

So vertraute die Mannschaft wohl der Notiz des Kapitäns am Steuerruder –es sei alles in Ordnung, das Schiff ist klar und die Führung nur kurz was Essen-. Die „Call of Glory“, ein 120 Jahre alter Seelenverkäufer stand schon lange im Ruf ein Kommando für Lebensmüde zu sein.
Vom Kapitän und Helfershelfern, die sich wohl mit der letzten verblieben Heuer vom Acker, ääh Schiff gemacht hatten fehlt laut Behördenangaben bisher jede Spur.    

Rettungsmannschaften befinden sich zurzeit an der Unglückstelle. Allerdings sei außer lautem wie permanenten Rülpsen in der Umgebung des in etwa 80 Meter liegenden Wracks und zahlreicher überfressener Meeresbewohner –darunter viele Haie- nicht viel zu hören.

Es gilt als Gerücht, das ein Bergungs-Taucher noch kurzeitig so etwas wie „Wir vertrauen unserem Kapitän!“ in im Maschinenraum des Wracks vernommen haben will. Von der Schafs- Besatzung konnte sich mutmaßlich niemand in Sicherheit bringen.  Wenig später jedoch kamen ominöse Berichte auf, die besagten das auf einer Kannibalen Insel ganz in der Nähe sehr viel Hammelfleisch im Umlauf war. Dies konnte allerdings nicht wirklich bewiesen werden. So gilt der Untergang der „Call of Glory“ als trauriges Beispiel für miese geschäftliche Umtriebe in ruppigen Gewässern.

Der Begriff Schafsvertrauen dürfte in Zukunft wohl des Öfteren für sinnlose wie blödsinnige Zuversicht in Führungsqualitäten gelten.