Montag, 23. Januar 2012

El Präsidente, das arme Opfer ;-)

SO richtig voll, hat man den Kanal in Sachen -Schaf im Wullfzpelz- wohl immer noch nicht in Dummland. Während also Scheibchen für Scheibchen ein seltsames Verständnis des obersten Repräsentanten der Bananenrepublik immer weiter ans Licht kommt, buddeln die Medien so tief sie es denn können.

Sie tun, das was  ihre Aufgabe ist.  Ob man nun großblättrige Zeitungen plötzlich zum Retter der Meinungsfreiheit stilisiert oder nicht ist hingegen eine ganz andere Geschichte. Jedoch waren sich die Medien wohl nie so einig in  „kleinkarierter“ Suche wie in Sachen eines el Präsdente, der es nicht so ganz genau mit der Wahrheit zu nehmen scheint.
Aber ist es wirklich kleinkariert? Oder ist es nötig? Ich finde es ist nötig! Nötig wie sonst nie! Der Politikertyp ala Präsidente darf mit einem solchen Verhalten nicht durchkommen. Er „muss“ zurücktreten. Denn er hat wie kein anderer Vertreter der poltischen Klasse, gezeigt was eben diese Klasse von „sich nur als elitär sehenden“ von sich selbst hält. Der Gedanke, dass diese  Führungsriege bis in die unteren Level  korrupt, gierig, und machtbesessen ist, kommt dabei wohl nicht nur mir.
Es geht bei dieser Geschichte nicht nur um El Präsidente selbst, sondern um einen immer verkommeneren  Politikstil, der sich imho durch die gesamte politische Landschaft in Dummland zieht.
Wenn der oberste möglicherweise korrupte Repräsentant dieser unserer Bananenrepublik sich jetzt versucht als Opfer zu verkaufen wird es wirklich ätzend, und verlogen! Aber es zeigt nur zu deutlich wie die Politik dieser Tage gestrickt ist. Und es zeigt, dass sich die Waagschale des politischen Systems in eine Richtung zu neigen beginnt, die nicht gut sein kann.
Zählt man die wachsende Armut  hinzu. Eine Mittelschicht die so viel Schiss vor dem sozialen Abstieg in der Buchse hat wie noch nie, wird es langsam aber sicher bedrohlich in diesem Land.  Bedrohlich für eine Demokratie, die sich seit dem „Genossen der Bosse“ so zum Negativen verändert hat, dass man es kaum fassen kann.
Eben darum sind Medien, die nun kleinkariert erscheinen mögen wichtiger denn je. Und selbst wenn sie noch die kleinste Laus im Wulffzpelz finden ist es wichtig genug, diese ans Licht zu bringen. Denn ein Opfer ist dieser Präsident keineswegs. Die Opfer sind jene, die solche Politiker mit ihren Steuergeldern aushalten müssen. Das Opfer ist eine einst stabile Demokratie, die sich längst auf dem absteigenden Ast befindet, aber es in ihrer selbstgefälligen Dummheit noch nicht einmal bemerkt.